KiKr Schirmitz

Altbau trifft Zukunft

DAS PROJEKT

Moderne Krippengruppen in saniertem Altbau: Energetisch modernisiert, funktional erweitert und zukunftsfähig geplant

Die bauliche Erweiterung des bestehenden Kinderhauses in Schirmitz um zwei Kinderkrippengruppen erfolgte durch die Anbindung, Erweiterung und umfassende Sanierung des ehemaligen Schwesternwohnheims. Ein neu errichteter Holzbau mit großzügigen Glasflächen verbindet Alt- und Umbau und schafft zugleich zusätzliche Räume. Im Neubau entsteht durch warme Sichtholz-Oberflächen, die wohldurchdachte Nutzung von Tageslicht sowie die Blickbeziehungen zwischen Außen und Innen eine freundliche, helle Atmosphäre.

Im Zuge der Baumaßnahme wurde das Bestandsgebäude kernsaniert, energetisch auf Effizienzhaus-Klasse 40 EE und auch technisch auf den neuesten Standard gebracht. Dazu zählen der Einsatz erneuerbarer Energien bei Klimatisierung und Stromversorgung (Luftwärmepumpe, PV-Anlage), die Dachsanierung, die Installation eines Wärmedämmverbundsystems, der Austausch der Fenster, die Erneuerung der Heizungsanlage mit Fußbodenheizung sowie die komplette Modernisierung der Elektroinstallation und Netzwerktechnik.

Im Erdgeschoss des ehemaligen Wohnheims und im Erweiterungsbau entstanden die Räumlichkeiten für zwei Kinderkrippen-Gruppen. Jede Gruppe verfügt über einen eigenen Gruppen-, Intensiv- und Ruheraum sowie einen ihr zugeordneten Sanitärbereich. Ergänzend wurden ein gemeinsam genutzter Garderobenbereich sowie ein Personal-WC untergebracht. Im Untergeschoss wurden weitere Lager- und Nebenräume geschaffen.

Im Rahmen der Sanierung wurde das erste Obergeschoss für eine spätere Nutzung als weitere Kindergartengruppe und das Dachgeschoss für eine multifunktionale Nutzung vorbereitet.

Eine Neugestaltung erfuhren auch die Außenanlagen, die gezielt auf die Bedürfnisse der Kinderkrippen-Gruppen ausgerichtet wurden – mit altersgerechten Freiflächen, einem Kinderwagen-Raum sowie durch die Erneuerung der Hofflächen mitsamt neuer Parkmöglichkeiten. Zudem wurde eine Außentreppe als zweiter Fluchtweg und separater Personaleingang errichtet.

Das Projekt führt Bestand und Erweiterung zu einem neuen Ganzen zusammen, das den ländlichen Kontext aufgreift und zeitgemäß interpretiert.

Im Rahmen der Planung wurden geeignete Förderprogramme geprüft, im Zuge der Genehmigungsplanung beantragt und ein detaillierter Verwendungsnachweis erstellt.

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