KiKr Hammermühle

Bauruine wird Kindertraum

DAS PROJEKT

Weiterbauen statt Abreißen – Nachhaltige Sanierung mit Fokus auf frühkindliche Bildung

Nachdem der ehemalige Hotelkomplex in Freudenberg bereits im Jahr 2015 zu einem Rathaus mit angeschlossener Kinderkrippe umgebaut worden war, erfolgte nun die Erweiterung der Kinderkrippe um zwei zusätzliche Krippen-Gruppen. Umgesetzt wurde das Projekt im angrenzenden ehemaligen Bettenhaus des vormaligen Hotels Hammermühle.

Um den steigenden Bedarf an Kinderkrippen-Plätzen decken zu können, wurde im Vorfeld geprüft, ob ein Neubau (mitsamt temporärer Container-Lösung) oder der Umbau des alten Bettenhauses die sinnvollere Variante – hinsichtlich Bedarf, Wirtschaftlichkeit und Zeitrahmen – darstellen würde. Nach eingehender Untersuchung fiel die Entscheidung, den vorhandenen Leerstand am Standort der Kinderkrippe passend umzubauen.

Dank einer vorhandenen Verbindung innerhalb des Gebäudes ließen sich die Erweiterungsräumlichkeiten gut an die bereits bestehende Kinderkrippe anschließen. Schon im Zuge des Rathaus- und Kinderkrippen-Baus war das ehemals leerstehende Gebäude bis auf den Rohbau zurückgebaut, gegen Witterungseinflüsse geschützt und mit einem neuen Dach versehen worden.

Die zentrale Betriebstechnik (Heizung, Sanitär, Elektro- und Informationstechnik) war somit vorhanden und konnte durch gezielte Erweiterungen weitergenutzt werden. Ergänzend wurde der neue Bereich mit einer Lüftungsanlage ausgestattet. Sämtliche Anschlüsse konnten auf kurzem Weg hergestellt und an das bestehende Leitungsnetz angeschlossen werden.

Entstanden sind zwei helle, lichtdurchflutete Gruppenräume mit direktem Zugang zum Außenbereich, ferner zwei Intensiv- und Ruheräume, ein Therapieraum sowie ein Garderobenbereich, dazu eine Küche und ein Speiseraum. Ein großzügig gestalteter Spielbereich mit vielfältigen Funktionen zum Spielen, Erleben und Erholen rundet das Raumangebot ab. Im Untergeschoss fanden mehrere Lagerräume sowohl für die Kinderkrippe als auch für den Bauhof ihren Platz.

Im Rahmen der Planung wurden geeignete Förderprogramme geprüft, im Zuge der Genehmigungsplanung beantragt und ein detaillierter Verwendungsnachweis erstellt.

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